Die Umwelteinflüsse lassen den Penis schrumpfen

In einer italienischen Studie wurde aufgezeigt, dass die Größe des Penis bei Männern seit Mitte des 20. Jahrhunderts durchschnittlich um einige Millimeter geschrumpft ist.

Man wusste schon vorher, dass die Brüste der Frauen mit zunehmender Verschlechterung der Umgebungsbedingungen größer werden, was auf eine höhere Präsenz von Bisphenol A und Östrogenen in der Luft zurückzuführen ist. Professor Carlo Foresta vom Universitätskrankenhaus von Padua bestätigt, dass sich der Penis des Mannes zwischen 1948 und 2012 durchschnittlich von 9,7 auf8,9 cmverkleinert hat. Diese Studie wurde an einer Gruppe junger Männer im Alter von 19 Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit anthropometrischen Messungen verglichen, die Mitte des 20. Jahrhunderts durchgeführt wurden.

Den Erklärungen des Professors zufolge hängen die menschlichen Proportionen vom endokrinischen System und insbesondere von dem, in den Testikeln produzierten Testosteron ab. Die Hypothese, dass die Hormonstruktur durch die Veränderung der Umwelt modifiziert wird, ist die Wahrscheinlichste.

Man muss dennoch anmerken, dass auch Übergewicht ein Faktor für die Penisverkürzung ist. Dickleibigkeit beeinflusst die Hormonproduktion und folglich die Proportionen. Die Länge des Penis verhält sich umgekehrt proportional zum Übergewicht. Was auf den Penis zutrifft, gilt interessanterweise nicht für die anderen Gliedmaßen. Die Studie hat nämlich gezeigt, dass Arme und Beine immer länger werden.

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