Damit die Bewegung glaubwürdig ist, müssen die Unternehmen mit gutem Beispiel voran gehen. Auf einer UN-Konferenz mit Beteiligten aus dem Privatsektor verwies Generalsekretär Ban Ki-moon verstärkt darauf, dass die Unternehmen in das nachhaltige Wachstum einbezogen werden müssten. Diese Erklärung gab er bei der Eröffnung der KPMG-Konferenz in New-York über die Perspektiven des nachhaltigen Wachstums des Privatsektors ab. Die UNO ist mehr denn je gewillt, mit dem Privatsektor zusammenzuarbeiten. Die Herausforderung ist groß, denn weltweit leben noch über eine Milliarde Menschen ohne Strom und Trinkwasser und können sich nicht ausreichend ernähren. Was den Klimawandel angeht, könnte bekanntermaßen bald der Punkt erreicht sein, von dem es kein Zurück mehr gibt.
Fünf Verhaltensweisen werden von der UNO angeführt, damit sich der Privatsektor nachhaltig weiterentwickelt:
- Sich während des Weltgipfels Rio +20 dem Unternehmensforum für nachhaltiges Wachstum anschließen
- Nachhaltigen Unternehmen mehr Ansehen gewähren
- Einen verantwortlichen Lobbyismus anstreben
- Mit den Regierungen kooperieren und zu hoher Umwelteffizienz anregen
- An UNO-Projekten zum nachhaltigen Wachstum mitarbeiten
Der nun vorrangige Begriff des nachhaltigen Wachstums wird unweigerlich mit der Wirtschaft in Zusammenhang gebracht werden müssen. Diese KPMG-Konferenz soll die Unternehmen für den im Sommer in Brasilien stattfindenden Weltgipfel Rio+20 über Umweltfragen sensibilisieren und darauf vorbereiten.
